Display kaputt!!! Reparieren lassen, oder selber machen???

Ich bin ja kein Freund von Schutzhüllen, Cases oder was auch immer. Ein Smartphone ist ein Gebrauchsgegenstand mit einer Lebensdauer von …. 2 Jahren?? Ok – Diskussion beendet. Jedenfalls ist mir mein Samsung Galaxy S3 neulich mit dem Display nach vorne auf die Bordsteinkante gefallen. Ergebnis: Displaytotalschaden. das Gerät machte noch den Anschein zu funktionieren, zu sehen war allerdings nicht mehr viel … von Bedienung will ich gar nicht sprechen.

Fluchen, Schimpfen, Motzen – nachdem ich mich wieder gefasst hatte, war die Frage was zu tun ist …

Zunächst stellte ich mir die Frage, ob eine Reparatur überhaupt lohnt. Das Galaxy S3 ist ja auch nicht mehr top-aktuell. Nach der Recherche nach Reparaturoptionen, war für mich klar, dass ein Neugerät nicht in Frage kommt. Stellte sich nur noch die Frage nach dem “selber machen”, oder dem “machen lassen”.

“Machen lassen” ist bei gängigen Geräten in vielen Städten recht einfach möglich und wird z.B. von stationären Handyreparaturdiensten vorgenommen. Aber auch das Einschicken ist sicherlich eine probate Möglichkeit. Die Anbietersuche ist via Google kein Problem. Bei gängigen Geräten wie meinem Galaxy S3 sind alle Ersatzteile in der Regel auch vorrätig und der Austausch schnell vollzogen. Die Kosten beliefen sich bei eine Galaxy S3 auf 160,- bis 180,- Euro. Zurückblickend ein recht solider Preis.

Also Hoby-Uhrmacher dachte ich mir, dass das “selber machen” für mich sicherlich auch kein Problem darstellen sollte. Und so recherchierte ich das Originalbauteil und nach einer Anleitung zum Selbstaustausch. Die Anleitung auf Youtube zu finden ist kein Problem. Da gibt es einige. Auch das Bauteil war auf ebay schnell gefunden (Kosten 120,- bis 140,- Euro). Der tatsächliche Einbau ist allerdings doch komplizierter als anfänglich angenommen.

Für Ungeduldige, die keinen Spaß an Fummelarbeit haben, empfehle ich hiermit ausdrücklich das machen zu lassen. Die 40,- Euro on-Top sind im Zweifelsfall gut investiert. Allerding sollte man darauf achten, dass einem auch der Einbau eines Original-Ersatzteiles garantiert wird. Mittlerweile gibt es wohl einigen Generika-Schrott, mit denen die Reparaturhändler versuchen Ihre Marge zu verbessern.

Die Selbermacher brauchen ca. eine Stunde Zeit, Ruhe, einen Satz kleine Schraubenzieher (wird manchmal mit dem Ersatzteil mitgeliefert) und gegebenen Falls einen Fön. Mit einer Reparaturnaleitung will ich hier jetzt nicht langweilen. Das haben andere schon wirklich gut gemacht. Dennoch empfiehlt es sich die Schritte geduldig und reflektiert durchzuführen, denn nicht nicht alle Reparaturanleitungen passen zu 100%. Bei meiner Kamera musste ich zum Beispiel noch eine Schraube lösen, die das Video nicht zeigt. Da viele Teile zusätzlich noch leicht verklebt sind, hilft manchmal der sanfte Einsatz eines Föns, um den Kleber etwas aufzuweichen.

Hier noch eine Explosionsdarstellung des demontieren Galaxy S3. Es wird schon recht deutlich, dass die Displayeinheit einen großen Teil des Gesamtgerätes ausmacht:

galaxy S3 Reparatur 300x125 Display kaputt!!! Reparieren lassen, oder selber machen???

(Bitte anklicken für eine vollständige Darstellung)


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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, August 8th, 2013 um 10:18 gepostet und ist in Android, Endgeräte, Sonstiges gespeichert. Du kannst die Kommentare über das RSS 2.0 feed beobachten. Du kannst Kommentare hinterlassen, oder diese Seite über Deine trackbacken.

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